„You may say I’m a dreamer …“ – Warum Träume die Welt verändern

Juni 5, 2026

Was wäre unsere Welt ohne Träume?

Jede große Erfindung, jede gesellschaftliche Veränderung, jede künstlerische Idee beginnt mit einem Gedanken, der zunächst nur in der Vorstellung eines Menschen existiert. Bevor ein Haus gebaut wird, entsteht ein Bild davon im Kopf. Bevor ein Lied komponiert, ein Buch geschrieben oder eine Lösung für ein Problem gefunden wird, gibt es eine Idee – einen Traum davon, wie etwas sein könnte.

Träumen bedeutet dabei weit mehr als das nächtliche Erleben von Bildern und Geschichten. Träumen heißt, Möglichkeiten zu erkennen, Zukunft zu gestalten und den Mut zu entwickeln, über das Bestehende hinauszudenken. Gerade junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre Visionen ausdrücken, ausprobieren und weiterentwickeln können.

Mit unserer Vernissage „Dreamer“ greifen Schülerinnen und Schüler genau diesen Gedanken auf. Inspiriert von John Lennons berühmter Zeile „You may say I’m a dreamer …“ sind vielfältige künstlerische Arbeiten entstanden, die sich mit Hoffnungen, Wünschen, Zukunftsvorstellungen und gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen. In typografischen Plakaten und praktischen Arbeiten zeigen die Jugendlichen ihre ganz persönlichen Perspektiven auf die Welt von morgen.

Die Ausstellung macht sichtbar, dass Kreativität weit mehr ist als die Gestaltung schöner Bilder. Sie ist eine Form des Denkens, des Fragens und des Entwickelns neuer Ideen. Wer träumt, stellt sich die Frage: Wie könnte es anders sein? Genau darin liegt die Kraft von Bildung. Schule soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch dazu ermutigen, Visionen zu entwickeln und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Collage zur Vernissage