Autor: Lerche

Juli 2, 2026

Ein ereignisreiches Schuljahr geht zu Ende. Gemeinsam haben wir zahlreiche Projekte, Wettbewerbe, Austauschprogramme, Sportveranstaltungen, kulturelle Abende und schulische Feste erlebt. Dabei haben unsere Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernommen, Erfolge gefeiert und unsere Schule mit großem Engagement mitgestaltet.

An der Lerche gilt: „Niemand fliegt hier allein!“ Wir bedanken wir uns herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften sowie allen Mitarbeitenden für ihren Einsatz und ihre Unterstützung im vergangenen Schuljahr.

Nun wünschen wir der gesamten Schulgemeinschaft erholsame Sommerferien, viele schöne Momente mit Familie und Freunden sowie einen guten Start in das neue Schuljahr.

Schöne Sommerferien wünscht das Team der Oberschule an der Lerchenstraße!

Juli 2, 2026

In den letzten Wochen vor den Sommerferien organisierten die beiden E-Phasen A-Profile von Herrn Bähr und Herrn Antonopoulos in Kooperation mit dem Fröbel-Kindergarten ein abwechslungsreiches Sportfest für die Vorschulkinder.

Ziel der Veranstaltung war es, den Kindern nicht nur Freude an Bewegung zu vermitteln, sondern zugleich ihre koordinativen und kognitiven Fähigkeiten spielerisch zu fördern. Im Vorfeld setzten sich die Schüler:innen intensiv mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Bewegungsförderung auseinander, entwickelten eigenständig verschiedene Stationen und planten das gesamte Event. Anschließend setzten sie ihre Konzepte erfolgreich in die Praxis um.

Dank der Unterstützung von EDEKA Damerow, das die Verpflegung der Teilnehmenden sponserte, sowie des großen Engagements aller Beteiligten wurde das Sportfest zu einem vollen Erfolg. Die vielen strahlenden Gesichter der Kinder bestätigten den gelungenen Verlauf der Veranstaltung.

Die positive Resonanz hat gezeigt, dass das Projekt einen nachhaltigen Mehrwert bietet. Deshalb soll das Sportfest künftig ein fester Bestandteil des A-Profils in der gymnasialen Oberstufe werden. Wir freuen uns über die gelungene Zusammenarbeit mit dem Fröbel-Kindergarten und blicken bereits mit Vorfreude auf die nächste Ausgabe des Sportfestes.

Juni 29, 2026

Schülerinnen der Oberschule an der Lerchenstraße gewinnen Bundes- und Landespreise

Die Oberschule an der Lerchenstraße freut sich über herausragende Erfolge beim 73. Europäischen Wettbewerb. Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ setzten sich Schülerinnen der Schule kreativ, kritisch und sehr reflektiert mit zentralen europäischen Fragen auseinander. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr Menschenrechte, Freiheit, Verantwortung, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Frage, wie junge Menschen Europa aktiv mitgestalten können.

Mit ihren künstlerischen, musikalischen und spielerischen Beiträgen überzeugten die Schülerinnen auf Landes- und Bundesebene. Ihre Arbeiten zeigen eindrucksvoll, dass politische Bildung, Kreativität und persönliche Haltung eng miteinander verbunden sein können.

Eine besonders herausragende Auszeichnung erhielt Lotte Witthus mit ihrem Kunstwerk „Im Schatten der Selbstverständlichkeit“. Sie gewann einen Bundespreis in Form eines Reisepreises – und gehört damit zu den nur 16 Bundespreisträgerinnen und Bundespreisträgern des diesjährigen Europäischen Wettbewerbs. Angesichts von rund 75.000 Einsendungen aus ganz Deutschland ist diese Auszeichnung ein außergewöhnlicher Erfolg und unterstreicht die hohe Qualität sowie die eindrucksvolle Aussagekraft ihrer Arbeit.

In ihrem Beitrag setzte sich Lotte mit dem Thema „Deine Rechte, deine Stimme! – 75 Jahre Europäische Menschenrechtskonvention“ auseinander. Ihr Werk zeigt eine menschliche Silhouette in unterschiedlichen Blautönen, die für Europa und die schützende Wirkung der Menschenrechte stehen. Die Besonderheit liegt in der künstlerischen Umsetzung: Die Artikel der Europäischen Menschenrechtskonvention sind nur unter UV-Licht sichtbar. Erst wer gezielt mit einer Schwarzlichtlampe nach ihnen sucht, kann die verborgenen Texte erkennen. Damit macht Lotte deutlich, dass Menschenrechte zwar ständig präsent sind und unser Leben schützen, im Alltag jedoch häufig als selbstverständlich wahrgenommen werden. Sichtbar werden sie oft erst dann, wenn wir genauer hinschauen, ihre Bedeutung bewusst reflektieren oder erleben, dass sie gefährdet sind.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden Lenja Hecker, Liino Haase, Inessa Heinz und Marijke Minor. Sie gewannen mit ihrem selbst geschriebenen und produzierten Song „Freiheit“ den 1. Landespreis. Ausgangspunkt ihrer Arbeit war die Wettbewerbsaufgabe „Die Gedanken sind frei … oder etwa nicht?“. In ihrem Song setzen sich die Schülerinnen mit Manipulation, sozialem Druck und dem Einfluss sozialer Medien auseinander. Text und Musik greifen die Frage auf, wie frei unsere Gedanken tatsächlich sind und wie wichtig es ist, die eigene Meinung zu bewahren. Die Schülerinnen schrieben nicht nur den gesamten Songtext selbst, sondern spielten auch alle Instrumente eigenständig ein und produzierten die Aufnahme gemeinsam. Entstanden ist ein eindringliches Musikstück, das zum Nachdenken anregt und eine starke Botschaft für Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit und innere Unabhängigkeit vermittelt.

Einen weiteren großen Erfolg erzielten Dilek Bicis, Melek Bicis, Leonie Röge und Zümra Cekic. Sie gewannen mit ihrem selbst entwickelten Brettspiel den 2. Landespreis. Unter dem Titel „Heißer Planet – schrumpfende Rechte?“ beschäftigten sie sich mit der Verbindung von Klimawandel und Menschenrechten. Ihr Beitrag zeigt, wie Umweltveränderungen grundlegende Rechte beeinflussen können – etwa den Zugang zu Wasser, Nahrung, Gesundheit und Sicherheit. Die Schülerinnen entschieden sich bewusst für die Form eines Brettspiels, um komplexe Zusammenhänge spielerisch, anschaulich und verständlich darzustellen. In dem für vier Personen entwickelten Spiel erleben die Teilnehmenden, wie unterschiedliche Entscheidungen positive oder negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft haben können. Zugleich wird deutlich, dass bereits kleine Handlungen dazu beitragen können, eine gerechtere und klimafreundlichere Zukunft mitzugestalten.

Die ausgezeichneten Beiträge machen sichtbar, wie intensiv sich junge Menschen mit den großen Fragen unserer Zeit auseinandersetzen. Sie zeigen Haltung, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein – und sie verdeutlichen, dass Europa nicht nur ein politischer Raum ist, sondern auch ein gemeinsames Werteversprechen.

Die Schulgemeinschaft der Oberschule an der Lerchenstraße gratuliert allen Preisträgerinnen herzlich zu ihren herausragenden Leistungen. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie kreativ, engagiert und reflektiert sich unsere Schülerinnen mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzen. Besonders stolz sind wir darauf, dass unsere Schule in Bremen zu den 16 Preisträgerinnen und Preisträgern auf Bundesebene gehört. Dieser Erfolg ist angesichts von rund 75.000 Einsendungen deutschlandweit eine besondere Anerkennung für die Arbeit unserer Schülerinnen und zugleich ein starkes Zeichen für die Qualität der kreativen und gesellschaftspolitischen Bildung an unserer Schule.

Juni 18, 2026

Eine besondere Zeit geht zu Ende – und etwas Neues beginnt. Nach vielen gemeinsamen Jahren an unserer Schule verabschieden wir unsere Abiturient:innen und würdigen ihren Weg, ihre Leistungen und ihren erfolgreichen Abschluss.

Die Abiturentlassung findet am Freitag, den 26. Juni 2026, um 16:00 Uhr in der Aula unserer Schule statt.

Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Moment gemeinsam mit den Abiturient:innen, ihren Familien, Freund:innen und dem Kollegium zu feiern.

Juni 14, 2026

Fairness zeigt sich nicht erst im großen Moment eines Spiels, sondern in vielen kleinen Entscheidungen: im respektvollen Umgang mit dem Gegner, im ehrlichen Verhalten auf dem Platz, in der Bereitschaft, füreinander einzustehen, und in der Haltung, Erfolg nicht um jeden Preis erreichen zu wollen. Genau diese Haltung haben die OSL Rangers aus dem 6. Jahrgang bei der diesjährigen Community Champions League von Werder Bremen eindrucksvoll gezeigt.  Dass die Mannschaft während des Turniers mit insgesamt vier grünen Karten ausgezeichnet wurde, macht deutlich: Hier ging es nicht nur um sportlichen Ehrgeiz, Tore und Ergebnisse, sondern vor allem um Werte, die weit über den Fußballplatz hinausreichen. Die grünen Karten stehen für faires, respektvolles und vorbildliches Verhalten — und damit für eine Form von Stärke, die im Schulalltag ebenso wichtig ist wie im Sport. Wer fair spielt, übernimmt Verantwortung. Wer respektvoll bleibt, auch wenn es spannend oder herausfordernd wird, zeigt Charakter. Und wer als Team zusammenhält, macht sichtbar, was gemeinsames Lernen und gemeinsames Handeln bedeuten können. Mit großer Freude können wir deshalb verkünden, dass die OSL Rangers die Fairplay-Sieger der Community Champions League 2026 von Werder Bremen sind.

Besonders bemerkenswert ist dabei, dass dieser Pokal bereits zum zweiten Mal in Folge an die Lerche geht. Dieser Erfolg ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer Schulkultur, in der Teamgeist, gegenseitige Anerkennung und verantwortungsvolles Miteinander einen hohen Stellenwert haben. Die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs haben unsere Schule in besonderer Weise vertreten. Sie haben gezeigt, dass sportlicher Wettbewerb und Fairness keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig stärken können. Gerade in einer Zeit, in der Respekt, Zusammenhalt und soziale Verantwortung immer wichtiger werden, ist dieser Erfolg ein starkes Zeichen: Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen einander sehen, unterstützen und wertschätzen. Als besondere Anerkennung für diese großartige Leistung dürfen und die Schülerinnen und Schüler mit dem Mannschaftsbus der Werder-Frauen zur Kirmes ins Osnabrücker Land fahren. Diese Belohnung würdigt nicht nur den sportlichen Einsatz des Teams, sondern vor allem die Haltung, mit der die OSL Rangers aufgetreten sind. Wir gratulieren den OSL Rangers herzlich zu diesem besonderen Erfolg. Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler und freuen uns über dieses großartige Zeichen für Fairness, Respekt und Teamgeist an unserer Schule.

Juni 9, 2026
Logo Berufswahlsiegel

Mit großer Freude dürfen wir bekanntgeben, dass die Oberschule an der Lerchenstraße mit dem Berufswahl-SIEGEL 2026 ausgezeichnet wurde. Die feierliche Verleihung fand am 8. Juni 2026 in der Handwerkskammer Bremen statt.

Das Berufswahl-SIEGEL würdigt Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten. Im Mittelpunkt stehen eine verlässliche, praxisnahe und systematisch verankerte Berufliche Orientierung sowie die Unterstützung junger Menschen beim Übergang in Ausbildung, Studium oder weiterführende Bildungsgänge. Für unsere Schule ist diese Auszeichnung eine besondere Anerkennung der gemeinsamen Arbeit vieler Beteiligter: Lehrkräfte, Jahrgangsteams, Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner, Betriebe, Beratungsstellen, Eltern und natürlich unsere Schülerinnen und Schüler tragen dazu bei, dass Berufliche Orientierung bei uns nicht nur punktuell stattfindet, sondern als fester Bestandteil des schulischen Lernens verstanden wird. Ob Betriebspraktika, Beratungsgespräche, Praxistage, Betriebserkundungen, Kooperationen mit außerschulischen Partnern oder die individuelle Begleitung bei der Berufswahlentscheidung – unser Ziel ist es, jungen Menschen Orientierung, Selbstvertrauen und realistische Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Sie sollen ihre Stärken entdecken, berufliche Perspektiven entwickeln und gut vorbereitet eigene Entscheidungen für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg treffen können. Das Berufswahl-SIEGEL ist für uns deshalb nicht nur eine Auszeichnung, sondern zugleich ein Ansporn: Wir möchten unsere Angebote zur Beruflichen Orientierung kontinuierlich weiterentwickeln, bewährte Strukturen stärken und neue Impulse aufnehmen. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, und freuen uns sehr über die Anerkennung unserer Arbeit.

Juni 5, 2026

Was wäre unsere Welt ohne Träume?

Jede große Erfindung, jede gesellschaftliche Veränderung, jede künstlerische Idee beginnt mit einem Gedanken, der zunächst nur in der Vorstellung eines Menschen existiert. Bevor ein Haus gebaut wird, entsteht ein Bild davon im Kopf. Bevor ein Lied komponiert, ein Buch geschrieben oder eine Lösung für ein Problem gefunden wird, gibt es eine Idee – einen Traum davon, wie etwas sein könnte.

Träumen bedeutet dabei weit mehr als das nächtliche Erleben von Bildern und Geschichten. Träumen heißt, Möglichkeiten zu erkennen, Zukunft zu gestalten und den Mut zu entwickeln, über das Bestehende hinauszudenken. Gerade junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre Visionen ausdrücken, ausprobieren und weiterentwickeln können.

Mit unserer Vernissage „Dreamer“ greifen Schülerinnen und Schüler genau diesen Gedanken auf. Inspiriert von John Lennons berühmter Zeile „You may say I’m a dreamer …“ sind vielfältige künstlerische Arbeiten entstanden, die sich mit Hoffnungen, Wünschen, Zukunftsvorstellungen und gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen. In typografischen Plakaten und praktischen Arbeiten zeigen die Jugendlichen ihre ganz persönlichen Perspektiven auf die Welt von morgen.

Die Ausstellung macht sichtbar, dass Kreativität weit mehr ist als die Gestaltung schöner Bilder. Sie ist eine Form des Denkens, des Fragens und des Entwickelns neuer Ideen. Wer träumt, stellt sich die Frage: Wie könnte es anders sein? Genau darin liegt die Kraft von Bildung. Schule soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch dazu ermutigen, Visionen zu entwickeln und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Collage zur Vernissage
Juni 5, 2026

Gemeinsame Pressemitteilung mit der Landeszentrale für politische Bildung Bremen

„Und jetzt kommen wir!“ lautete das Motto des diesjährigen Bremer Jugendpreises „Dem Hass keine Chance“. Am heutigen Mittwoch (3. Juni 2026) übernahm die Jugend die Regie in der Oberen Rathaushalle, als die besten Beiträge des Wettbewerbs prämiert wurden. Unter den Preisträgern waren unter anderem die Oberschule an der Lerchenstraße und die Oberschule am Waller Ring.

Die Landeszentrale für politische Bildung Bremen – die den Wettbewerb seit 1989 alljährlich veranstaltet – hatte Jugendliche aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen in dem sie kreative Ideen für ein gutes Miteinander entwickeln und damit ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Rassismus setzen. Dem folgten viele Bremer und Bremerhavener Schülerinnen und Schüler und bewarben sich um den Bremer Jugendpreis 2026.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte übereicht einen Senatspreis an die Oberschule an der Lerchenstraße.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte übereicht einen Senatspreis an die Oberschule an der Lerchenstraße. Foto: Senatspressestelle

Die besten Einreichungen wurden heute in der Oberen Rathaushalle prämiert. Insgesamt 17 Preise wurden bei der von Dr. Thomas Köcher (Landeszentrale für politische Bildung) moderierten Veranstaltung verliehen. Gestiftet und überreicht wurden die Preise von den ebenfalls anwesenden Sponsoren und unterschiedlichen Bremer Vereinen und Institutionen. Die Senatspreise in Höhe von 1.250 Euro überreichte Bürgermeister Andreas Bovenschulte an die Oberschule an der Lerchenstraße sowie an Davina Musenge Mbelu Ndabasele, Jonee Meelien Taskesen und Vidursy Judy Logendiran von der Oberschule am Waller Ring.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte: „Es ist toll zu sehen, dass Schülerinnen und Schüler mit so viel Kreativität eine klare Haltung gegen Hass und Ausgrenzung zeigen. Dafür steht der Wettbewerb ‚Dem Hass keine Chance‘. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich zu ihren Auszeichnungen. Gewonnen haben alle, die an diesem Wettbewerb teilgenommen haben.“

Mai 13, 2026
Aid against hate Info

Große Freude an der Oberschule an der Lerchenstraße: Unsere AG „Aid against Hate – Schule gegen Rassismus“ wurde mit dem Sonderpreis des Bremer Jugendpreises 2026 ausgezeichnet.

Die Schüler:innen hatten Radiobeiträge gestaltet, in denen sie sich mit Rassismus, Ausgrenzung, Respekt und Zusammenleben beschäftigen. Dabei wurde deutlich: Junge Menschen haben viel zu sagen, wenn man ihnen zuhört und ihnen die Chance gibt, ihre Gedanken auf eigene Weise auszudrücken.

Besonders schön ist, dass die Beiträge nicht nur ausgezeichnet, sondern auch öffentlich sichtbar werden. Am 3. Juni 2026 sind die Schüler:innen zur Preisverleihung ins Bremer Rathaus eingeladen. Außerdem werden ihre Beiträge in der Stadtbibliothek Bremen ausgestellt.

Für unsere Schule ist das ein besonderer Moment. Die Stadtbibliothek ist ein Ort, an dem Kultur, Bildung und gesellschaftliche Themen zusammenkommen. Dass nun auch Arbeiten unserer Schüler:innen dort einen Platz bekommen, zeigt: Ihre Stimmen sind wichtig. Ihre Haltung zählt. Ihre Beiträge gehören in die Stadtgesellschaft.

Der Sonderpreis ist eine besondere Form der Anerkennung. Er zeigt, dass die Radiobeiträge durch ihre Idee, ihre Botschaft und ihre Wirkung aufgefallen sind. Unsere Schüler:innen haben deutlich gemacht, dass es nicht egal ist, wie wir miteinander umgehen. Respekt, Vielfalt und ein rassismusfreies Miteinander entstehen nicht von allein. Menschen müssen dafür einstehen – in der Schule, im Alltag, in der Stadt und überall dort, wo Ausgrenzung passiert.

Beeindruckend war für uns vor allem, wie einfach Demokratie manchmal beginnt: mit einer Frage, mit einem Gespräch, mit einer klaren Haltung. Die Schüler:innen haben gezeigt, dass man nicht warten muss, bis andere etwas tun. Man kann selbst anfangen.

Aus den Radiobeiträgen könnte perspektivisch sogar ein größeres Projekt entstehen: ein „Radio gegen Rassismus“. Dort könnten Schüler:innen regelmäßig Beiträge, Interviews und eigene Perspektiven veröffentlichen. Noch fehlen dafür die finanziellen Mittel. Die Auszeichnung zeigt aber, welches Potenzial in dieser Idee steckt.

Wir gratulieren allen beteiligten Schüler:innen und Lehrkräften ganz herzlich. Wir sind stolz auf dieses Engagement und dankbar dafür, dass unsere Schüler:innen die Möglichkeit bekommen haben, ihre Stimmen gegen Rassismus und für ein respektvolles Miteinander einzusetzen.