Während der Verleihung des „Berufswahl-Siegel Bremen – Schule mit herausragender Beruflicher Orientierung“ (Gemeinsame Zertifizierung der Handelskammer Bremen – IHK und der Senatorin für Kinder und Bildung) in der Bremer Handelskammer kam die fünfköpfige Laudatorenschar, die auch als Juroren in den Schulen unterwegs waren, aus der Aneinanderreihung von Lob und Superlativen nicht mehr heraus: „Bremen ist bei der Berufsorientierung in Schulen weiter als alle anderen Bundesländer und Kommunen in Deutschland“, „Ich habe Schülerinnen und Schüler kennengelernt, die einfach Bock auf Schule haben“, „Trotz allen Schlechtredens leisten die Schulen eine hervorragende Arbeit und sorgen mit der Berufsorientierung für Anschlüsse und nicht nur für gute Abschlüsse“.
Senatorin Claudia Bogedan freute sich mit den Bremer und Bremerhavener Schulen: „Wir ehren heute fünzehn Schulen des Landes Bremen mit dem Berufswahlsiegel für ihre herausragende Arbeit in der Beruflichen Orientierung. Die ausgezeichneten Schulen stellen sich dieser Aufgabe mit überragendem Engagement, intelligenter Netzwerkarbeit und hohem persönlichem Einsatz der Kolleginnen und Kollegen. Ihnen gelingt es vorbildlich, mit geeigneten Maßnahmen für ihre Schülerinnen und Schüler jeweils individuell passende Wege ins Berufsleben zu weisen.“
Ein Schlüssel sind die 2018 zertifizierten Berufsorientierungskräfte. 34 Lehrerinnen und Lehrer aus Oberschulen und Gymnasien sowie zwei Mitarbeitende aus der Behörde hatten eine Weiterbildung der Handelskammer für Bremen und Bremerhaven in Zusammenarbeit mit dem Bildungsressort absolviert. Gemeinsam mit den Kollegien in den Schulen wurden umfassende Konzepte entwickelt, die Schülerinnen und Schüler profitieren von dem Know-How.
Harald Emigholz, Vizepräses der Handelskammer, stimmte in das Lob mit ein. Es sei höchst erstaunlich, was in Bremer Schulen geleistet werde. „Im Land Bremen messen wir einer langfristigen und systematischen Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf ihr zukünftiges Berufsleben eine ganz hohe Bedeutung bei. Früh beginnende Orientierungsmaßnahmen legen den Grundstein für die bestmögliche Wahl im Übergang von der Schule in den Beruf. Die Berufswahlsiegel-Kriterien sind in einem aufwändigen Prozess unter Anleitung des bundesweiten Zusammenschlusses Berufswahlsiegel Deutschland überarbeitet und dem bundesweiten Standard angepasst worden. Damit ist unser Landes-Siegel Teil des bundesweiten ‚Netzwerkes Berufswahlsiegel“, so Emigholz.
Aus der Stadt Bremen wurden das Berufliche Gymnasium der Wilhelm Wagenfeld Schule, die Wilhelm-Olbers-Schule, die Oberschule an der Lerchenstraße, die Oberschule an der Schaumburger Straße, die Roland zu Bremen Oberschule, die Oberschule im Park, die Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee, die Gesamtschule Bremen-West, die Oberschule In den Sandwehen, die Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen, das Ökumenische Gymnasium zu Bremen, die St.-Johannis-Schule – Oberschule und die St.-Johannis-Schule – Gymnasium ausgezeichnet. Aus der Stadt Bremerhaven erhielten die Gaußschule II sowie die Schule am Ernst-Reuter-Platz das begehrte Siegel.
Quelle: https://www.bildung.bremen.de/sixcms/detail.php?id=216793












Mit 82 Schülerinnen und Schülern sowie begleitenden Lehrkräften aus 14 Bundesländern, 26 Juroren und Helfern startete am 28. November 2018 die 14. Bundesolympiade der russischen Sprache, Literatur und Kultur in Bremen, um die besten Russisch- Lernerinnen und Russisch- Lerner ganz Deutschlands zu ermitteln.
Für diesen von der KMK anerkannten Sprachwettbewerb hat die Senatorin für Kinder und Bildung Frau Dr. Claudia Bogedan die Schirmherrschaft übernommen. Für den ersten Wettbewerbstag am 29.11. war wir in der Lerche Gastgeber. Um die Räume der Schule für Prüfungen, Lehrerfortbildungen und Jurysitzungen frei zu bekommen und somit dem Fachbereich Russisch bei der Organisation zu helfen, planten die Klassenlehrerteams zahlreiche Exkursionen. Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Russischkurse beteiligten sich an den langen Vorbereitungen und stellten seit Wochen Armbänder in den russischen Farben für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer her. Den Prüfungstag selbst eröffnete der Ortsamtsleiter Herr Dornstedt gemeinsam mit Frau Addicks-Fitschen mit offenen Worten.
Seit 1978 führt der Deutsche Russischlehrerverband alle drei Jahre eine Bundesolympiade der russischen Sprache für Schüler und Schülerinnen durch, die sich zuvor in ihrem Bundesland in einer Landesolympiade qualifiziert haben. Es ist ein großes Fest der russischen Sprache, bei dem neben den Wettbewerben das Gemeinschaftserlebnis im Mittelpunkt steht und die Motivation zum Erlernen der russischen Sprache gefördert wird.
Somit war es keine Frage, dass das Team der Russischfachschaft der Lerche (Frau Penning-Hiemstra, Frau Zeynalov, Frau Grass und Herr Gottwich) sich sofort als Organisatoren und gastgebende Schule für diesen wichtigen bundesweiten Sprachenwettbewerb und Russischfest zur Verfügung stellten. Vier Schüler der Lerche gehörten zum Bremer Team!
So stellten sich Adelina Melcher und Hatun Hasan (beide 7b), Jennifer Wingert (7e) und Katharina Franke (Gyo17) den schwierigen Aufgaben. Gratulieren können wir insbesondere Adelina Melcher (7b) zu einem dritten Platz in der Niveaustufe A1. Mehr als 120 Schülerinnen und Schüler lernen in der Lerche Russisch als 2. Fremdsprache. Wir sind stolz, dass unsere Schüler nun mit zu den Deutschlandweit besten Russischlernern zählen!
Neues Oberstufenprofil an der Oberschule an der Lerchenstraße