Bunte Lerche
Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und UNESCO Projektschule stehen wir für Vielfalt, Respekt und ein wertschätzendes Miteinander.
Moderne Lerche
Moderne Lernräume, digitale Möglichkeiten und neue Unterrichtsformen schaffen Raum für zeitgemäßes und selbstständiges Lernen.
Vielfältige Lerche
Ob Projektlernen, Profile oder besondere Lernangebote – an der Lerche können Schüler:innen ihre Stärken bis zum Abitur entdecken und entwickeln.
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Neuigkeiten aus dem Schulleben:
Wer mit offenen Augen, die nicht nur aufs Smartphone fixiert sind, durch unser Treppenhaus spaziert, dem ist sicherlich aufgefallen, dass einige neue Kunstwerke unsere Wände zieren. Diese sind ein Produkt des Kunstunterrichts der 10. Klassen bei Herrn Dauber:
Seit Jahren umgeben uns Speichermedien. Vom Fotoalbum über den Mikrofilm und die CD bis zum USB-Stick. Heutzutage sehen wir unsere Speichermedien nicht mehr; unsere Urlaubsfotos wandern in eine Cloud. Zeit ein Revival zu feiern: Zunächst haben wir uns den unterschiedlichen Speichermedien zugewandt und mal geschaut, was da eigentlich so darauf gespeichert war.
Nachdem wir nachvollziehen konnten, wie sich die Speichermedien im Laufe der Jahre entwickelten, was sich veränderte, und vor allem, wie wir Menschen uns dadurch veränderten, widmeten wir uns einem bestimmten Medium: Dem Magnetband. In endlosen Stunden spielten Magnetbänder Generationen die Urlaubsmusik vor, sie zeigten Blockbuster und Familienvideos, sie speicherten und speicherten. Jetzt sind sie bereits lange arbeitslos. CDs haben sie abgelöst, bevor selbst diese abgelöst wurden.
Es war an der Zeit, mit weinenden und lachenden Augen zurück zu blicken und uns während dieser Retrospektive diesem Material noch einmal zu widmen und zwar als Material, welches selbst gespeichert wird. Ja, wir kehren das um: Was immerzu als Speichermedium galt, wird nun zum Bedeutungsträger. Und der findet endlich auf dem Ältesten aller Speichermedien seine ewige Ruhe: Dem Bildträger. Ob auf Leinwand, Pappe oder Glas, die Schülerinnen und Schüler versprühten große Lust im Umgang mit dem Material. Sie zauberten die Inhalte der Cassetten, die Stars, die Schauspieler, Musiker und großen Themen noch einmal hervor, als würden sie sagen, seht her, hier gibt es uns für immer. Und nun, einige Beispiele:
Mara Siebert ist so eine starke Klasse-Frau – sie arbeitet am Airport Bremen. In ihrem Team arbeiten nur Männer, sie hat sich mit ihren 28 Jahren dort durchgesetzt und ist Airport Duty Officer – Luftaufsicht Verkehrsleiterin vom Dienst.
Nach Abitur und Berufspraktikum studierte sie Tourismusmanagement, machte Praktika auf Airports in Helsinki und in Australien, arbeitete am Flughafen Osnabrück-Münster und bewarb sich dann auf die Führungsstelle am Flughafen Bremen.
Vor Schüler_innen der Klassen 10 S und 10 Z berichtete sie von Hindernissen, denen sie als Frau auf ihrem Berufsweg begegnete, von Vorteilen und privaten Einschränkungen durch die notwendige Schichtarbeit, von ihrer verantwortungsvollen Arbeit am Airport Bremen, aber auch von anderen beruflichen Perspektiven am Airport Bremen besonders für Mädchen (so sind dort im technischen Bereich im vergangenen Sommer ausschließlich „Azubienen“ eingestellt worden!).
Die Aktion „Klasse-Frauen“ wurde von der ZGF (Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichstellung der Frau) 2011 ins Leben gerufen und vermittelt immer in der Woche des Weltfrauentages ( 08. März) Frauen mit den unterschiedlichsten beruflichen Werdegängen in Bremer Schulen. Im Rahmen der Berufsorientierung sollen Schüler_innen Impulse gegeben werden, wie groß und vielfältig die Berufswelt ist und tradierte Rollenbilder sollen so nach und nach aufgebrochen werden.
Wir bedanken uns bei Herrn Stockinger für die tollen Einblicke in die Berufswelt, die er uns nicht nur beim jährlichen Forum der Berufe an der OSL, sondern auch im regulären Unterricht ermöglicht. Wenn Sie / ihr mehr über das Konzept der Berufsorientierung an der Lerche erfahren wollt, dann klickt einfach hier.
Im Rahmen des Europa-Profils besuchte die 22jährige Psychologie-Studentin Bryndís Stefansdottir den Englisch-E-Kurs der Klassen 10 S + 10 T.
Bryndís kommt aus Island und berichtete in englischer Sprache u.a. über die Schönheiten und Besonderheiten ihres Heimatlandes, über das isländische Schulsystem, über isländische Essensspezialitäten, aber auch über ihr Studium und ihr Leben in Bremen etc.
Viele Nachfragen wurden in den 80 Minuten ihres Besuchs gestellt; zudem wollten die Schüler_innen auch einmal Sätze in der sehr melodisch klingenden, aber scheinbar schwer zu erlernenden isländischen Sprache hören. Besonderheiten dazu wurden erklärt, z.B. dass die Endung –dottir an ihrem Namen „Tochter (des Stefan)“ heißt.
Bryndís lebt seit einem halben Jahr in Bremen und ist die Freundin des (zur Zeit leider verletzten) Werder-Spielers # 9 Aron Johansson („die Endung –son heißt natürlich „Sohn (des Johan)“).
Sie studiert an der Universität Akureyri in Nord-Island. Damit sie nicht zu jedem Examen dorthin fliegen muss, schreibt sie ihre Examina unter Aufsicht bei uns an der OS Lerchenstraße. Der Kontakt zwischen ihr und Herrn Stockinger ist auf privatem Wege entstanden.











