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Die Oberschule an der Lerchenstraße

Wir sind eine Schule, in der gemeinsames Lernen, individuelle Entwicklung und gelebte Vielfalt zusammengehören. Von Jahrgang 5 bis zum Abitur begleiten wir unsere Schüler:innen mit modernen Lernangeboten, vielfältigen Profilen und einer starken Schulgemeinschaft auf ihrem persönlichen Bildungsweg

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Schule ohne Rassismus
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Bunte Lerche

Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und UNESCO Projektschule stehen wir für Vielfalt, Respekt und ein wertschätzendes Miteinander.

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Moderne Lerche

Moderne Lernräume, digitale Möglichkeiten und neue Unterrichtsformen schaffen Raum für zeitgemäßes und selbstständiges Lernen.

Vielfältige Lerche

Ob Projektlernen, Profile oder besondere Lernangebote – an der Lerche können Schüler:innen ihre Stärken bis zum Abitur entdecken und entwickeln.

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Neuigkeiten aus dem Schulleben:

2. Oktober 2017

Juniorwahl 2017 an der Lerchenstraße

Letzten Sonntag wurde gewählt, wer die nächsten vier Jahre Deutschland regieren soll.

Als die Wahllokale am um 18:00 ihre Türen schlossen, wurde die erste Hochrechnung veröffentlicht. Laut ARD wird auch in dieser Legislaturperiode die CDU die stärkste Kraft im Bundestag sein, gefolgt von der SPD. Allerdings mussten beide Parteien einen Stimmenverlust verzeichnen. Die AfD war bei dieser Wahl sehr erfolgreich und zieht als drittstärkste Kraft (mit 13%) zum ersten Mal in den Bundestag ein. Auch FDP, Grüne und Linke werden es mit jeweils 10%-8,9% in den Bundestag schaffen.

Aber wie hätten sich die Schüler unserer Schule entschieden? Am Dienstag zuvor durften sie bei der Juniorwahl selbst entscheiden. Und die Ergebnisse unterschieden sich sehr von denen der Erwachsenen. Schaut selbst!

Union und SPD waren auch an unserer Schule die meistgewählten Parteien. Allerdings waren die dritt- und viertstärkste Partei die Linke und Bündnis 90/die Grünen und fanden fast genauso viel Zustimmung wie die beiden großen Parteien. Erst danach kamen bei AfD und FDP.  Die Satirepartei „Die PARTEI“ und „Die Piraten“, die sich in ihrer Politik auf den digitalen Lebensraum fokussieren, bekamen an unserer Schule mehr Stimmen als bei der echten Wahl.

Die Wahl der Spitzenkandidaten aus dem Wahlkreis ist überraschend ausgefallen. Nach dem SPD- Spitzenkandidaten Uwe Schmidt folgt Nelson Janßen, ein Politiker der Linken. Erst danach folgt die CDU, dicht gefolgt von den Grünen.

Sicher wurden diese Ergebnisse von der Podiumsdiskussion für die Oberstufe beeinflusst. Janßen wirkte auf die meisten Schüler am sympathischsten. Auch der Grünen-Politiker war mit der Wortwahl näher an den Schülern.

Häufig wurden die Wahlhelfer nach dem Sinn dieser Wahl befragt. Habe sie überhaupt einen Sinn? Die Politik würde damit nicht verändert werden. Diese Ergebnisse wurden gebündelt am Wahlsonntag veröffentlicht und lassen die Politiker sicher nicht kalt. Wir Jugendlichen sind die Wahlzukunft, die ihre Interessen vorgibt. Vielleicht bemerken sie aus diesen Zahlen, dass den neuen Wählern Klimaschutz wichtiger ist als Wirtschaftswachstum.

Außerdem hat die Juniorwahl die Funktion, Jugendlichen das Wählen und die Wichtigkeit des Wählens näher zu bringen.

22. September 2017

Rückblick auf das 6. Forum der Berufe an der Lerche

Am Mittwoch, den 20. September 2017 fand in der Oberschule an der Lerchenstraße bereits zum sechsten Mal das „Forum der Berufe“ statt. Rund vierzig Firmen, Institutionen und Unternehmen aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern waren zu Gast, um die Schülerinnen und Schüler bei der Berufs- und Studienwahl zu unterstützen. Unternehmen und Hochschulen informierten mit Vorträgen und Infoständen auf dem gesamten Schulgelände über Ausbildungsmöglichkeiten.

Herr Berger und Herr Bomber begrüßten zunächst die Schülerinnen und Schüler sowie die Gäste in der Aula und gaben einen Überblick über den Ablauf der Veranstaltung. Im Anschluss hielt Klaus-Dieter Fischer, Ehrenpräsident des SV Werder Bremen, die Eröffnungsrede. Unter dem Motto „WERDER BEWEGT – LEBENSLANG“ skizzierte er das soziale Engagement des Vereins und forderte die Jugendlichen auf, ihren Weg zu gehen und sich für ihre berufliche Zukunft zu engagieren. Danach wurden die Schülerinnen und Schüler aktiv und besuchten vier Vorträge aus Berufsfeldern, die sie interessierten. Auch an den Infoständen tummelten sich die Jugendlichen. Da war ganz schön was los in der Lerche!

Zum Abschluss gab es eine Verlosung, ein Lob von der Schulleitung für alle Beteiligten und einen großen Applaus und Dank an alle Referentinnen und Referenten. Außerdem bedanken wir uns bei unserem Schulverein und bei EDEKA Damerow für das hervorragende Buffet und das Catering. Wir freuen uns bereits auf das nächste Forum und bedanken uns noch einmal herzlich bei allen Referenten und Referentinnen für ihr Kommen!

Wenn Sie  / Ihr mehr über das Konzept der Berufsorientierung an der Lerche erfahren wollt, dann klickt einfach hier oder hier.

13. September 2017

Gelebte Politik im Schnellverfahren – Schüler der OSL fühlen Bundestagskandidaten auf den Zahn

Heute hatten die Schülerinnen und Schüler des Profils Globale Vernetzung und Logistik der E-Phase die Möglichkeit, sich sehr aktiv mit den Bremer Kandidaten für die Bundestagswahl auseinanderzusetzen. Bei einem „Speed-Dating“-Event in der Bremer Bürgerschaft wurden Fragen zu vielen aktuellen Themen der Bundespolitik direkt mit den politischen Vertretern diskutiert.

Das Konzept der heutigen politischen Diskussion, an der drei Bremer Schulklassen teilnahmen, war ein neuer Versuch, die Schülerinnen und Schüler für die aktuelle politische Diskussion zu begeistern. Die sechs aussichtsreichsten Parteien für den Einzug in den Bundestag (CDU, SPD, Die Grünen, Die Linke, FDP und AFD) waren mit insgesamt 11 Kandidaten in der Bremer Bürgerschaft vertreten. Die Schüler bewegten sich in Kleingruppen durch den Raum und hatten für jeden Kandidaten ein Zeitfenster von vier Minuten, in denen sie die Kandidaten nach allem befragen durften, was sie interessierte.

Die Schüler erschienen sehr gut vorbereitet zu der Diskussionsrunde. Angepasst an die einzelnen Kandidaten und Parteien entwickelten sich völlig unterschiedliche Gesprächsthemen. Dabei gab es inhaltlich eigentlich keine Tabus. So wurde z.B. ausgiebig die zukünftige Genderpolitik diskutiert, die in üblichen Podiumsdiskussionen oft untergeht. Die Schülerinnen und Schüler hatten also die Möglichkeit, Themen zu diskutieren, die nicht auf der alltäglichen politischen Agenda stehen.

Dieses Pilotprojekt des politischen Speeddatings kam bei den Schülerinnen und Schülern der teilnehmenden Schulen erstaunlich gut an. Dabei bietet dieses Konzept, im Vergleich zu den Podiumsdiskussionen, nach Aussage von Tessa König, einer Schülerin aus der Q1 der OSL, die an der Organisation der Veranstaltung beteiligt war, einen entscheidenden Vorteil. Die Kandidaten können sich nicht hinter selbstdarstellerischen Aussagen zurückziehen. Durch die direkte Nähe zu den Schülerinnen und Schülern sei es unmöglich für die Kandidaten, sich hinter unpräzisen Antworten zu verstecken.

Der einzige Kritikpunkt, der am Ende der Veranstaltung genannt wurde, war die Zeitproblematik. Trotz einer Zeit von ca. 90 Minuten, in der die Speed-Dates durchgeführt wurden, gingen den Schülerinnen und Schülern die Fragen nicht aus. Die heutige Veranstaltung hat also gezeigt, dass von einer generellen Politikmüdigkeit bei unseren Schülerinnen und Schülern nichts zu sehen ist.