Zerstörte Dörfer, Krieg, Flucht, Vertreibung: Die Lage im Kongo ist seit Jahren dramatisch. Immer mehr Kinder werden als Soldaten in den Krieg hineingezogen – so auch Junior Nzita. Heute versucht er mit großem Mut, Kinder aus dieser Zwangslage zu befreien und war auf seiner Mission bei uns an der Lerche, um unseren OberstufenschülerInnen von seiner Vergangenheit zu berichten und um ein Bewusstsein für die globalen Ungerechtigkeiten zu schaffen.
Frau Jungbluth übersetzte professionell Herr Nzitas eindringlichen Vortrag aus dem Französischen, in dem er davon berichtete, wie er mit zwölf Jahren in den Bürgerkrieg seines Heimatlandes von Rebellen zwangsrekrutiert wurde. Dabei zeigte er deutlich auf, dass die Hintergründe dieses Bürgerkrieges bei uns allen in der Tasche schlummern: Der Kongo ist eines der rohstoffreichsten Länder, vor allem im Bezug auf seltene Mineralien, welche für die Herstellung von Smartphones benötig werden. Viele Interessensgruppen haben demnach das Ziel den Kongo weiter zu destabilisieren, um einen Export zu Dumpingpreisen zu sichern. Diejenigen, die unter diesem Konflikt am meisten leiden, sind die Kinder, die als Soldaten missbraucht werden.
Herr
Nzita entkam dieser Hölle, setzt sich aber mit seiner Hilfsorganisation „Paix pour l´Enfance“ für eine Welt ohne Kindersoldaten ein. Seine Erlebnisse schilderte er in seinem Buch „Wenn ich mein Leben als Kindersoldat erzählen könnte“, von dem sämtliche Erlöse an die Hilfsorganisation fließen. Unsere OberstufenschülerInnen präsentierten sich wie immer als interessierte ZuhörerInnen und es entwickelte sich nach dem Vortrag ein intensiver Austausch mit Herrn Nzita. Wir danken für diese einmalige Gelegenheit einem Zeugen zu treffen, der tausenden stummen Kindern eine Stimme gibt, um die globalen Ungerechtigkeiten aufzuzeigen.


Letzten Sonntag wurde gewählt, wer die nächsten vier Jahre Deutschland regieren soll.
Aber wie hätten sich die Schüler unserer Schule entschieden? Am Dienstag zuvor durften sie bei der Juniorwahl selbst entscheiden. Und die Ergebnisse unterschieden sich sehr von denen der Erwachsenen. Schaut selbst!
Am Mittwoch, den 20. September 2017 fand in der Oberschule an der Lerchenstraße bereits zum sechsten Mal das „Forum der Berufe“ statt. Rund vierzig Firmen, Institutionen und Unternehmen aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern waren zu Gast, um die Schülerinnen und Schüler bei der Berufs- und Studienwahl zu unterstützen. Unternehmen und Hochschulen informierten mit Vorträgen und Infoständen auf dem gesamten Schulgelände über Ausbildungsmöglichkeiten.
Herr Berger und Herr Bomber begrüßten zunächst die Schülerinnen und Schüler sowie die Gäste in der Aula und gaben einen Überblick über den Ablauf der Veranstaltung. Im Anschluss hielt Klaus-Dieter Fischer, Ehrenpräsident des SV Werder Bremen, die Eröffnungsrede. Unter dem Motto „WERDER BEWEGT –
LEBENSLANG“ skizzierte er das soziale Engagement des Vereins und forderte die Jugendlichen auf, ihren Weg zu gehen und sich für ihre berufliche Zukunft zu engagieren. Danach wurden die Schülerinnen und Schüler aktiv und besuchten vier Vorträge aus Berufsfeldern, die sie interessierten. Auch an den Infoständen tummelten sich die Jugendlichen. Da war ganz schön was los in der Lerche!
Heute hatten die Schülerinnen und Schüler des Profils
Das Konzept der heutigen politischen Diskussion, an der drei Bremer Schulklassen teilnahmen, war ein neuer Versuch, die Schülerinnen und Schüler für die aktuelle politische Diskussion zu begeistern. Die sechs aussichtsreichsten Parteien für den Einzug in den Bundestag (CDU, SPD, Die Grünen, Die Linke, FDP und AFD) waren mit insgesamt 11 Kandidaten in der Bremer Bürgerschaft vertreten. Die Schüler bewegten sich in Kleingruppen durch den Raum und hatten für jeden Kandidaten ein Zeitfenster von vier Minuten, in denen sie die Kandidaten nach allem befragen durften, was sie interessierte.
Die Schüler erschienen sehr gut vorbereitet zu der Diskussionsrunde. Angepasst an die einzelnen Kandidaten und Parteien entwickelten sich völlig unterschiedliche Gesprächsthemen. Dabei gab es inhaltlich eigentlich keine Tabus. So wurde z.B. ausgiebig die zukünftige Genderpolitik diskutiert, die in üblichen Podiumsdiskussionen oft untergeht. Die Schülerinnen und Schüler hatten also die Möglichkeit, Themen zu diskutieren, die nicht auf der alltäglichen politischen Agenda stehen.
Dieses Pilotprojekt des politischen Speeddatings kam bei den Schülerinnen und Schülern der teilnehmenden Schulen erstaunlich gut an. Dabei bietet dieses Konzept, im Vergleich zu den Podiumsdiskussionen, nach Aussage von Tessa König, einer Schülerin aus der Q1 der OSL, die an der Organisation der Veranstaltung beteiligt war, einen entscheidenden Vorteil. Die Kandidaten können sich nicht hinter selbstdarstellerischen Aussagen zurückziehen. Durch die direkte Nähe zu den Schülerinnen und Schülern sei es unmöglich für die Kandidaten, sich hinter unpräzisen Antworten zu verstecken.
Am Freitag 08.09.2017 war unsere Schule erneut Gastgeber für die 10. regionale Runde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“. Mit zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Jurymitgliedern und als Ehrengast die Bildungssenatorin Frau Dr. Claudia Bogedan stand der kleine Fachbereich Russisch vor einer großen Herausforderung.
Dabei erhielten wir in diesem Jahr wieder eine tolle Unterstützung durch die Schülerfirmen. Die leckere Lerche bereitete ein Frühstücksbüfett vor, die Schülerfirma für Veranstaltungstechnik sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Technik und bereitete Tische und Stühle für ein gemeinsames Mittagessen vor. Die schöne Lerche schmückte die Spieltische mit frischen Blumen. Alle Schülerinnen und Schüler von Jahrgang 6 bis zur Oberstufe, die an unserer Schule Russisch lernen, gestalteten ein kleines Kulturprogramm mit Gedichten, Tanz, kleinen Sketchen und einem gemeinsamen Lied.
Stolz traten die kleinen und großen Künstler auf und werden diesen Tag sicher nicht so schnell vergessen. Das Spielteam der Lerchenstraße erreichte das Viertelfinale und gewann den 3. Platz. Die 5. Klassen konnten wieder die Sprachanimation Russisch, das Angebot der Stiftung DRJA (Deutsch Russischer Jugendaustausch) nutzen.
Mit großer Spannung erwarten wir nun wieder die Runde im nächsten Jahr. Zudem bereiten wir uns nun schon gemeinsam auf das große Ereignis der Bundesolympiade Russisch vor, wo die Lerchenstraße auch wieder als Gastgeber für die schriftlichen Prüfungen im November 2018 fungieren wird und an unserer Schule Gäste nicht nur aus Norddeutschland, sondern aus allen Bundesländern kommen werden.


Am vergangen Montag zwischen der 2. und 5. Stunde trafen sich die drei Profile des 16er Jahrgangs auf unserem Kunstrasenplatz, um sich untereinander und mit dem neuen A-Profil des 17er Jahrgangs in einem freundschaftlichen Fußballturnier zu messen. In dem Turniermodus Jeder-gegen-Jeden spielten sie dabei den Sieger aus. Am Ende hatte das neue A-Profil Gy17A die Nase mit insgesamt fünf Siegen und einem Unentschieden vorn. Die Jugend triumphierte somit über das Alter…
Liebe SchülerInnen, Eltern und KollegInnen,